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Umsatzkostenverfahren: Mehr Transparenz und bessere Steuerung im Maschinen- und Anlagenbau

  • rb7884
  • 29. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 7 Stunden


Viele mittelständische Industrieunternehmen im Anlagen- und Maschinenbau erstellen ihre GuV traditionell nach dem Gesamtkostenverfahren (GKV). Das ist zulässig und weit verbreitet – stößt in der Praxis jedoch häufig an Grenzen.


Gerade bei projektgetriebenen Geschäftsmodellen, steigender Variantenvielfalt und wachsenden Anforderungen an das Controlling bietet das Umsatzkostenverfahren (UKV) deutliche Vorteile.

Während das Gesamtkostenverfahren alle in einer Periode angefallenen Kosten den Gesamtleistungen gegenüberstellt und damit den Fokus auf die Produktion legt, setzt das Umsatzkostenverfahren direkt bei den Umsätzen an. Es zeigt, welche Kosten tatsächlich für die erzielten Erlöse angefallen sind – und welches Ergebnis daraus entsteht.


Der zentrale Vorteil aus der Praxis:

Keine Verzerrung durch Bestandsveränderungen. Ergebnis, Deckungsbeiträge sowie produkt- und projektbezogene Kosten werden realistisch abgebildet. Abweichungen im Produktionsprozess, Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten sind bereits in der GuV transparent sichtbar.


Umsetzung in Proalpha: Entscheidend ist das Zielbild

Das Umsatzkostenverfahren ist in Proalpha grundsätzlich gut abbildbar. Entscheidend ist jedoch nicht die Technik, sondern eine klare konzeptionelle Ausgestaltung:


  • saubere Kostenstellen- und Kostenträgerstrukturen

  • klare Abgrenzung von Herstell-, Projekt-, Vertriebs- und Verwaltungskosten

  • konsistente Auftrags- und Projektlogik


Genau hier unterstützen wir Unternehmen regelmäßig – von der Zielbilddefinition bis zur praktischen Umsetzung im System.


Fazit

Das Umsatzkostenverfahren ist kein Reporting-Gimmick, sondern ein wirksames Steuerungsinstrument. Für viele mittelständische Industrieunternehmen ist es ein entscheidender Schritt, um Transparenz, Profitabilität und unternehmerische Steuerbarkeit nachhaltig zu verbessern.



 
 
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